Nach einem erfolgreich verlaufenden Umzug nach Flores in die Wohnung von ein paar Mitvoluntaeren hat dann vom 04.02. bis zum 10.02. hat in El Dorado unser Zwischenseminar stattgefunden. Umgeben von Regenwald und auf roter Erde haben wir eine schoene Woche auf der super Tagungsstaette „Hogar San Juan“ verbracht. Wir haben die Erfahrungen des vergangenen halben Jahres in Suedamerika ausgetauscht, reflexiert und Themen wie Armut behandelt.
Hoehepunkt war eindeutig der Ausflug zu den „Cataratas“ , den gigantischen Wasserfaellen an der brasilianischen Grenze – ein Naturspektakel, das einmalig ist in Suedamerika. Von den bis zu 70 Meter hohen Wasserfaellen fallen immense Wassermassen herab und man sieht ueberall Regenboegen und seltene Tierarten. Zum Schluss sind wir noch mit dem Boot auf eine Insel inmitten der Wasserfaellen gefahren und sind mitten in den Wasserfaellen baden gegangen.
Es war schoen in dieser Woche die ganze Voluntaersgruppe kennenzulernen mal zu relaxen und ein wenig mehr zu schlafen ( mein durchschnittlicher Schlafkonsum pendelt taeglich gemaess argentinischem Standard zwischen 5 und 6 Stunden), mit den anderen Mate zu trinken und abends am Lagerfeuer zu sitzen. Nach dieser chilligen, aber auch sehr lehrreichen Woche gings dann wieder nach Buenos Aires zurueck, wo ich mich mittlerweile ganz heimisch fuehle. Auf dem Seminar zwei Mitvoluntaere und Mitbewohner von mir,Lennart und Arne mit Johannes aus Urdinarrain ausgemacht, dass wir am Wochenende nach dem Seminar auf den Carneval nach Gualeguaychu fahren wollen.
Also sind wir Freitag Nacht direkt nach der Arbeit direkt in den Bus am Retiro nach Urdinarrain gestiegen. Leider gab es ein furchtbares Chaos mit den Bussen, so dass wir neben einer 3 stuendigen Verspaetung auch noch hinnehmen mussten, dass es keinen direkten Bus mehr nach Urdinarrain gab, weil die Reihenfolge der Busse geaendert wurde. Das war natuerlich eine wahnsinnige Unverschaemtheit der Firma „Flecha Bus“, die uns die Karten ja schon eine Woche vorher verkauft hatte. Nach einer einstuendigen Diskussion mit den Verantwortlichen am Fahrkartenschalter wurde uns eine Ersatzverbindung zugesagt ueber Gualeguaychu, sodass wir in Urdinarrain um 6 Uhr morgends statt um 2 Uhr Nachts ankamen. Soweit so gut – Argentinien!
Entonces haben wir dann einen lustigen Tag bei Johannes zuhause verbracht, Adrian und Hendrik, zwei Mitvoluntaere waren auch dort und sind abends auf den Carneval nach Gualeguaychu gefahren.
In Gualeguaychu kommt ein wenig „Rio-Feeling“ auf: leichtbekleidete Taenzerinnen, wo man auch hinschaut und lauter gutgelaunte, tanzende Leute. Später sind wir dann noch auf die Meile gegangen und haben Fotos mit den Taenzerinnen gemacht ;)
Am Sonntag sind wir dann wiedergekommen, doch an ausruhen war nicht zu denken: Fuer Lennart und mich hiess es dann erst richtig ranklotzen. Graciela, die Koechin aus Lennarts Projekt hatte uns gefragt ob wir nicht als Hilfskraefte fuer eine Woche bei einem „Campamento“ fuer Kleinkinder helfen koennten.
Das hiess fuer uns eine Woche lang im „Barrio“ zu leben und in der Kueche fuer mehr als 300 Personen zu kochen, abzuspuelen und abzutrocknen.
Es war eine sehr anstrengende, aber auch sehr schoene Woche, wir haben eine Menge netter Leute kennengelernt und viele neue Kontakte geknuepft, schliesslich waren die ueber 60 Animadores in unserem Alter. Spaeter bin ich dann auch als „Animador“ fuer die Kinder eingesprungen: wir haben viel Spass beim Cumbia tanzen und Fussballspielen gehabt. Das Campamento ist eine tolle sache fuer die Kinder, die alle aus sehr prekaeren Gegenden von Florencio Varela oder Quilmes kommen.
Das Wochenende habe ich zusammen mit Freunden vom Campamento in Solano verbacht und am Sonntag war ich zusammen mit Claudia, einer Arbeitskollegin und Ariel, einem Freund bei Francisco um meine verlorene Wette einzuloesen: Ich hatte um ein Asado gewettet, dass Uruguay groesser ist, als die Provinz Buenos Aires… Naja man kann sich auch mal irren: so hatten wir gestern einen schoenen Tag mit Asado, vielen Diskussionen und einem obligatorischen Fussballspiel, bei dem die Argentinier mal wieder nicht verlieren konnten.
Heute ist der Alltag wieder eingekehrt – muss jetzt los zur „Reunion“ :
Hoehepunkt war eindeutig der Ausflug zu den „Cataratas“ , den gigantischen Wasserfaellen an der brasilianischen Grenze – ein Naturspektakel, das einmalig ist in Suedamerika. Von den bis zu 70 Meter hohen Wasserfaellen fallen immense Wassermassen herab und man sieht ueberall Regenboegen und seltene Tierarten. Zum Schluss sind wir noch mit dem Boot auf eine Insel inmitten der Wasserfaellen gefahren und sind mitten in den Wasserfaellen baden gegangen.
Es war schoen in dieser Woche die ganze Voluntaersgruppe kennenzulernen mal zu relaxen und ein wenig mehr zu schlafen ( mein durchschnittlicher Schlafkonsum pendelt taeglich gemaess argentinischem Standard zwischen 5 und 6 Stunden), mit den anderen Mate zu trinken und abends am Lagerfeuer zu sitzen. Nach dieser chilligen, aber auch sehr lehrreichen Woche gings dann wieder nach Buenos Aires zurueck, wo ich mich mittlerweile ganz heimisch fuehle. Auf dem Seminar zwei Mitvoluntaere und Mitbewohner von mir,Lennart und Arne mit Johannes aus Urdinarrain ausgemacht, dass wir am Wochenende nach dem Seminar auf den Carneval nach Gualeguaychu fahren wollen.
Also sind wir Freitag Nacht direkt nach der Arbeit direkt in den Bus am Retiro nach Urdinarrain gestiegen. Leider gab es ein furchtbares Chaos mit den Bussen, so dass wir neben einer 3 stuendigen Verspaetung auch noch hinnehmen mussten, dass es keinen direkten Bus mehr nach Urdinarrain gab, weil die Reihenfolge der Busse geaendert wurde. Das war natuerlich eine wahnsinnige Unverschaemtheit der Firma „Flecha Bus“, die uns die Karten ja schon eine Woche vorher verkauft hatte. Nach einer einstuendigen Diskussion mit den Verantwortlichen am Fahrkartenschalter wurde uns eine Ersatzverbindung zugesagt ueber Gualeguaychu, sodass wir in Urdinarrain um 6 Uhr morgends statt um 2 Uhr Nachts ankamen. Soweit so gut – Argentinien!
Entonces haben wir dann einen lustigen Tag bei Johannes zuhause verbracht, Adrian und Hendrik, zwei Mitvoluntaere waren auch dort und sind abends auf den Carneval nach Gualeguaychu gefahren.
In Gualeguaychu kommt ein wenig „Rio-Feeling“ auf: leichtbekleidete Taenzerinnen, wo man auch hinschaut und lauter gutgelaunte, tanzende Leute. Später sind wir dann noch auf die Meile gegangen und haben Fotos mit den Taenzerinnen gemacht ;)
Am Sonntag sind wir dann wiedergekommen, doch an ausruhen war nicht zu denken: Fuer Lennart und mich hiess es dann erst richtig ranklotzen. Graciela, die Koechin aus Lennarts Projekt hatte uns gefragt ob wir nicht als Hilfskraefte fuer eine Woche bei einem „Campamento“ fuer Kleinkinder helfen koennten.
Das hiess fuer uns eine Woche lang im „Barrio“ zu leben und in der Kueche fuer mehr als 300 Personen zu kochen, abzuspuelen und abzutrocknen.
Es war eine sehr anstrengende, aber auch sehr schoene Woche, wir haben eine Menge netter Leute kennengelernt und viele neue Kontakte geknuepft, schliesslich waren die ueber 60 Animadores in unserem Alter. Spaeter bin ich dann auch als „Animador“ fuer die Kinder eingesprungen: wir haben viel Spass beim Cumbia tanzen und Fussballspielen gehabt. Das Campamento ist eine tolle sache fuer die Kinder, die alle aus sehr prekaeren Gegenden von Florencio Varela oder Quilmes kommen.
Das Wochenende habe ich zusammen mit Freunden vom Campamento in Solano verbacht und am Sonntag war ich zusammen mit Claudia, einer Arbeitskollegin und Ariel, einem Freund bei Francisco um meine verlorene Wette einzuloesen: Ich hatte um ein Asado gewettet, dass Uruguay groesser ist, als die Provinz Buenos Aires… Naja man kann sich auch mal irren: so hatten wir gestern einen schoenen Tag mit Asado, vielen Diskussionen und einem obligatorischen Fussballspiel, bei dem die Argentinier mal wieder nicht verlieren konnten.
Heute ist der Alltag wieder eingekehrt – muss jetzt los zur „Reunion“ :